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2005 - Rad neu erfinden nicht nötig (15. April)

Die damalige Zeitungsseite in den Ruhr Nachrichten

Computer-Technik hält Einzug

veröffentlicht in den Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel

In diesen Tagen, da der Sonnenschein - hoffentlich - ein wenig beständiger wird, erweckt man sie aus dem Winterschlaf. Die Rede ist von einer vielseitigen Gattung: Dem „Drahtesel“.

Die Zeiten in denen ein Fahrrad diese Bezeichnung verdiente sind allerdings längst vorbei. Die heutigen Zweiräder sind echte High-Tech-Produkte. Teilweise können sie sogar komfortabler sein, als ein alter Golf. Die „Smoover“-Räder verfügen - im Gegensatz zu manch altem Volkswagen - über eine Automatik-Schaltung. Und nicht nur das: Auch die Federung wird mit angeglichen. „Ganz neu sind diese Räder jetzt auch mit einer Acht-Gang-Naben-Schaltung zu haben“, sagt Zweirad-Mechaniker-Meister Norbert Schmitz.

Wer gar keine Lust hat, sich im öffentlichen Straßenverkehr zu bewegen, der findet vielleicht an einem Heimtrainer gefallen. Dieser lässt sich mit einem PC verbinden. Der Computer generiert nicht nur Strecken und stellt sie grafisch dar. Das Gerät misst ebenso Puls oder Trittfrequenz des Radlers. Die Daten lassen sich später in einem Diagramm auswerten. Trainingserfolge können leichter verfolgt und gespeichert werden. Kollege Computer erlaubt es auch die Tour de France nachzufahren oder selbstentworfene Fantasie-Strecken zu bereisen. Einsam muss auch das nicht sein. Zwei Heim-Trainer und zwei PC´s machen Wettrennen möglich. Das ist dann wie Computerspielen. Nur halt mit einem positiven Nebeneffekt: Fitness!

Der Zeitungsartikel

Wer es lieber altmodisch mag, den interessieren sicherlich die neuen „Fitness-Bikes“. Mit ihnen erlebt das gute alte Rennrad eine Renaissance, nur halt ohne den tiefen Lenker, wie Volker Anderl von Zweirad Sümpelmann anmerkt. Leicht und vielseitig ist die Weiterentwicklung des alten Rennrades. Ideal um das Herz-Kreislaufsystem zu trainieren. Oder auch um Fett abzubauen. Dafür muss lediglich bei der richtigen Herzfrequenz gefahren werden. Diese kann von einer Pulsuhr ermittelt werden.

Hochwertige Geräte kommen oft als zweiteiliges System daher: Ein Brustgurt misst die Anzahl der Herzschläge pro Minute und funkt das Ergebnis dann an einen Empfänger am Lenker. Der gibt im Blickfeld des Radfahrers das Messergebnis auf ein Display aus. Die idealen Herzfrequenzen variieren zwischen Trainingszweck und Alter.

von Christian Püls

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